Warum Gastro-Konten einschlafen
Kaum eine Branche hat so viel zu zeigen und so wenig Zeit dafür. Zwischen 11 und 14 Uhr und zwischen 18 und 22 Uhr ist niemand am Handy, und davor und danach ist Einkauf, Vorbereitung, Abrechnung. Die Folge sieht man auf jedem zweiten Gasthof-Profil: ein Schwung Fotos von der Eröffnung oder der Renovierung, dann ein Weihnachtsgruß, dann nichts. Dabei entscheiden heute viele Gäste anhand des Instagram-Profils und der Google-Bewertungen, ob sie reservieren.
Die Lösung ist nicht mehr Disziplin, sondern weniger Schritte. Alles, was auf dieser Seite steht, ist darauf gebaut, dass ein Beitrag aus dem Betrieb heraus entsteht, nicht abends am Laptop.
Das Tagesgericht in 40 Sekunden
Die Köchin richtet an, fotografiert den Teller mit dem Handy und schickt das Bild an den Everypost-Bot auf Telegram: „Heute Schlutzkrapfen mit brauner Butter, 14,50.“ Der Bot antwortet mit einem fertigen Beitrag in der Stimme des Hauses, mit Hashtags und der besten Uhrzeit für dein Konto, in Deutsch und Italienisch, wenn du das eingestellt hast. Ein Tipp auf Sofort, und der Beitrag ist auf Instagram, Facebook und im Google-Unternehmensprofil, bevor der erste Gast bestellt.
Der Preis steht im Beitrag, weil er im Satz stand. Die KI erfindet keine Preise, keine Zutaten und keine Öffnungszeiten. Sie beschreibt, was auf dem Bild ist, und baut deinen Hinweis ein. Wer lieber selbst schreibt, schickt den fertigen Text, der dann unverändert übernommen wird. So entsteht ein Rhythmus, der sich nach Küche richtet und nicht nach Social-Media-Redaktion.
Aus der Speisekarte eine Serie
Neue Saisonkarte, Wochenangebot, Törggele-Menü, Silvester-Menü: Statt jeden Beitrag einzeln zu schreiben, fügst du den Text der Karte unter Ideen → Serie aus Text ein. Everypost macht daraus zwei bis zwölf Entwürfe, je einer pro Gericht oder Angebot, mit Hook, Caption, Hashtags, Bildidee und einem Terminvorschlag, verteilt über die Dauer, die du angibst. Die Entwürfe landen in der Pipeline unter „Geplant“; du ergänzt die Fotos, wenn die Gerichte das erste Mal auf dem Pass stehen.
Ein Beispiel: Eine Törggele-Karte mit acht Gängen wird zu acht Beiträgen über vier Wochen, jeder mit einem anderen Einstieg, mal Herkunft der Kastanien, mal die Geschichte vom Neuen Wein, mal die Reservierung fürs Wochenende. Ideen dazu stehen im Ratgeber zur Törggele-Zeit.
Reservierungslink mit Klickzählung
Der Satz „Jetzt reservieren“ ist nur dann etwas wert, wenn du weißt, ob jemand darauf klickt. Everypost ersetzt beim Veröffentlichen jeden Link in Caption und Call-to-Action durch einen Kurzlink mit Klickzählung, cookiefrei und ohne Pixel; ein Besucher ist ein Hash aus Tag, IP und Browser, nach einem Tag nicht mehr zuordenbar. Auf Facebook, Telegram, X und im Google-Profil sind diese Links klickbar. Auf Instagram und TikTok nicht, deshalb gibt es die Link-in-Bio-Seite: Logo, Farbe, drei Knöpfe (Reservieren, Speisekarte, Anfahrt), jeder Knopf zählt.
Unter Kennzahlen siehst du Klicks je Link und je Beitrag, im Wochenbericht steht „63 Klicks auf Reservieren, 40 davon vom Beitrag über das Wochenend-Menü“. Vergleiche das mit den Reservierungen im Buch, und du weißt nach einem Monat, welche Beiträge Gäste bringen und welche nur Likes.
Bewertungen: antworten und zeigen
Google-Bewertungen laufen in denselben Posteingang wie Instagram- und Facebook-Kommentare (Google-Anbindung derzeit Beta). Neue Einträge werden still bewertet: Spam wird ausgeblendet, Stimmung und Fragen markiert. Für jede Bewertung schlägt die KI zwei Antworten vor, in der Sprache der Bewertung, in deiner Tonalität. Eine kritische Bewertung bekommt eine sachliche Antwort mit Entschuldigung und einem Angebot zur Klärung, kein Streit in der Öffentlichkeit. Vorlagen für alle Fälle stehen im Ratgeber.
Lob kannst du mit einem Klick zum Beitrag machen: → Beitrag daraus zitiert ein, zwei Sätze mit Vornamen oder Initialen und bedankt sich. Gästestimmen sind die Beiträge, die am meisten Vertrauen schaffen, und sie kosten dich keine Minute.
Öffnungszeiten an Feiertagen
Die häufigste Frage in Kommentaren und Nachrichten vor einem Feiertag: „Habt ihr am Montag offen?“ Der Anlasskalender erinnert dich drei Wochen vor Ostern, Pfingsten, Ferragosto, Allerheiligen, Mariä Empfängnis, Weihnachten und Silvester (und vor den deutschen und österreichischen Feiertagen, die die Ausflügler bringen) mit einem Vorschlag: Öffnungszeiten klar sagen, Angebot nennen, Reservierung bitten. Ein Klick macht daraus einen Entwurf, der dann auch im Google-Profil erscheint, wo die Leute die Öffnungszeiten tatsächlich nachschauen.
Evergreen-Beiträge erledigen den Rest: Öffnungszeiten, Anfahrt, Reservierungshinweis einmal anlegen, alle acht oder zwölf Wochen automatisch wiederholen.
Drei Beispiele aus der Praxis
- Gasthof im Eisacktal, 60 Plätze, Familienbetrieb. Bisher: Instagram alle paar Wochen, Google-Bewertungen unbeantwortet. Mit Everypost: Die Küche schickt an drei Tagen pro Woche ein Tellerfoto an den Bot, die Chefin beantwortet Bewertungen montags in zehn Minuten mit Vorschlägen, der Törggele-Herbst läuft als Serie. Aufwand: unter einer Stunde pro Woche.
- Bar mit Terrasse in Meran, zwei Mitarbeiter. Jeden Freitag ein Beitrag mit dem Wochenend-Programm (Evergreen-Vorlage, nur Datum und Band ändern), Aperitivo-Fotos per Bot, Link-in-Bio mit Reservierung über WhatsApp-Link, dessen Klicks gezählt werden.
- Pizzeria mit Lieferservice am Stadtrand von Bozen. Facebook und Google-Profil sind die wichtigen Kanäle. Jeder Beitrag trägt den Kurzlink zur Online-Bestellung; der Wochenbericht zeigt, dass Beiträge am Donnerstagabend doppelt so viele Klicks bringen wie am Sonntag. Also wird donnerstags gepostet.
Die Zahlen in diesen Beispielen sind typische Größenordnungen aus der Entwicklung, keine Kundenreferenzen; Everypost ist im Early Access und sammelt die ersten echten Fälle gerade.
Was es kostet
Free: dauerhaft 0 €, zwei Konten, 15 Beiträge im Monat, zehn KI-Texte. Starter: 19 € im Monat, fünf Konten (Instagram, Facebook, Google-Profil, TikTok, Telegram), unbegrenzt Beiträge, Posteingang mit KI-Antworten, Foto-Bot, Clips aus Videos, 50 KI-Texte. Pro: 49 € mit 15 Konten, drei Benutzern und KI ohne Limit, etwa für zwei Standorte oder Restaurant plus Hotel. Jährlich sind zwei Monate gratis. Details und Vergleich auf der Preisseite, Vergleich mit anderen Tools unter Everypost vs. Metricool.
Offen gesagt: Die Freigaben von Meta (Instagram, Facebook), TikTok und Google laufen noch; bis dahin schalten wir Konten einzeln frei. Der Foto-Bot läuft über Telegram, WhatsApp ist geplant. Eine Canva-Anbindung gibt es nicht; Bilder und Videos lädst du hoch, Everypost erzeugt daraus die Formate 9:16, 4:5 und 1:1.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ein Restaurant posten?
Dreimal in der Woche ist ein guter Rhythmus, den man durchhält: ein Gericht, ein Blick hinter die Kulissen, ein Hinweis (Öffnungszeiten, Reservierung, Anlass). Lieber konstant als zehn Beiträge in der Eröffnungswoche und dann Stille.
Kann ich die Speisekarte einfach hochladen?
Du fügst den Text ein (kopiert aus PDF oder Word). Everypost macht daraus eine Serie von Beiträgen, je einer pro Gericht oder Angebot, verteilt über die gewünschten Tage. Fotos ergänzt du danach, zum Beispiel per Foto-Bot aus der Küche.
Zählt Everypost Reservierungen?
Es zählt Klicks auf deinen Reservierungslink, cookiefrei. Ob daraus eine Reservierung wurde, siehst du in deinem Reservierungssystem; der Vergleich der beiden Zahlen zeigt dir, welche Beiträge Gäste bringen.
Was mache ich mit einer schlechten Google-Bewertung?
Sachlich antworten, bedanken, konkret klären, nie streiten. Everypost schlägt zwei Antworten vor, die du anpassen kannst. Vorlagen für positive, kritische und unfaire Bewertungen stehen im Ratgeber.
Funktioniert das auch mit Lieferdiensten und Online-Bestellung?
Jeder Link funktioniert: Reservierungssystem, Lieferando-Seite, eigener Shop, WhatsApp-Link. Alle werden beim Veröffentlichen zu Kurzlinks mit Klickzählung, außer auf Instagram und TikTok, wo Links in der Caption nicht klickbar sind; dort hilft die Link-in-Bio-Seite.
Brauche ich für Google-Beiträge ein extra Tool?
Nein, das Google-Unternehmensprofil ist in Everypost als Plattform enthalten (derzeit Beta). Beiträge mit Foto und Text gehen genauso raus wie auf Facebook.