Für Hotels, Pensionen und Gastgeber

Social-Media-Tool für Hotels: posten, während das Haus voll ist

Zwischen Frühstück, Check-in und Abrechnung bleibt für Instagram keine Zeit. Everypost macht aus einem Foto vom Handy einen fertigen Beitrag in Deutsch, Italienisch und Englisch, plant ihn zur besten Zeit ein und zeigt dir am Montag, wie viele Gäste auf deine Buchungsseite geklickt haben.

Stand: Oktober 2026

Der Alltag an der Rezeption

Ein Haus mit 25 Zimmern im Pustertal, Familienbetrieb, die Tochter macht „nebenbei“ Instagram. Nebenbei heißt: sonntagabends um 22 Uhr, wenn die letzte Abrechnung durch ist. Dann wird ein Foto vom Nachmittag gesucht, ein Text getippt, in drei Sprachen übersetzt, gepostet. Zwei Wochen später passiert das nächste Mal etwas. Das Konto sieht aus wie ein Haus, das im Winterschlaf ist, obwohl es ausgebucht war.

Das Problem ist nicht fehlender Wille, sondern dass Social Media in einem Hotel immer gegen etwas konkurriert, das wichtiger ist: der Gast vor dem Tresen. Ein Werkzeug für Hotels muss deshalb anders gebaut sein als eines für Agenturen mit Redaktionsplan. Es muss in die Lücken passen, die der Tag lässt: dreißig Sekunden auf dem Handy, nicht dreißig Minuten am Laptop.

Everypost ist in Südtirol entstanden, zwischen genau solchen Betrieben. Die Funktionen auf dieser Seite sind keine Ideen, sondern das, was in der Praxis die meiste Zeit spart.

Foto rein, Beitrag raus

Der schnellste Weg zu einem Beitrag ist der Foto-Bot. Du schickst ein Foto oder ein kurzes Video mit einem Satz an den Everypost-Bot auf Telegram, zum Beispiel: „Erster Schnee auf der Terrasse, Sauna ab 15 Uhr offen.“ Zurück kommt ein fertiger Vorschlag in deiner Markenstimme, mit Hashtags und dem besten Zeitpunkt für dein Konto. Vier Knöpfe: Einplanen, Sofort, Anders, Verwerfen. Das war der ganze Vorgang, von der Terrasse aus, in der Zeit, in der der Kaffee durchläuft.

Die KI sieht das Bild und schreibt über das, was wirklich drauf ist. Preise, Öffnungszeiten oder Namen erfindet sie nicht; die kommen nur aus deinem Satz. Und wer lieber selbst formuliert, schickt einfach den fertigen Text mit, dann wird er unverändert übernommen.

Der Bot gehört zu deinem Betrieb: Einmal unter Einstellungen → Telegram einen Code holen, dem Bot schicken, fertig. Auch die Rezeption oder die Küche kann so Fotos liefern, ohne ein Passwort für Instagram zu kennen. Eine Anleitung steht im Hilfe-Center.

Dreisprachig ohne Übersetzer

Südtiroler Häuser haben Gäste aus Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und zunehmend aus Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien. Ein Beitrag nur auf Deutsch lässt die Hälfte stehen. Everypost schreibt die Caption auf Wunsch in Deutsch, Italienisch und Englisch, entweder untereinander in einem Beitrag (der „Südtirol-Modus“, mit Hashtags wie #südtirol und #altoadige gemischt) oder als eigene Fassung je Konto, wenn du etwa eine italienische Facebook-Seite und ein deutsches Instagram-Profil hast.

Wichtig: Das ist keine wörtliche Übersetzung. Die KI schreibt eine Fassung, die in der Sprache natürlich klingt, hält sich aber an Fakten, Preise und Eigennamen. Mehr dazu im Ratgeber zum dreisprachigen Posten.

Der Anlasskalender für die Alpen

Wann war noch mal Herz-Jesu? Wann öffnet der Christkindlmarkt in Bozen? Wann fängt Törggelen an? Everypost hat einen eingebauten Anlasskalender mit rund 40 Terminen, die für Betriebe in Südtirol und im Alpenraum zählen: Skisaison-Start, Apfelblüte, Pfingsten, Herz-Jesu-Feuer, Ferragosto, Almabtrieb, Weinlese, Törggelen, Martini, Advent, Krampus, Nikolaus, Mariä Empfängnis, Weihnachten, Silvester, dazu die Feiertage in Deutschland, Italien und Österreich, weil die deine Anreisewellen bestimmen.

Drei Wochen vorher erscheint je Anlass ein Vorschlag mit zwei konkreten Beitragsideen und passenden Hashtags in deinem Kalender. Ein Klick macht daraus einen Entwurf. Was dich nicht betrifft, blendest du einmal aus und siehst es nie wieder. So gehen die Momente, die Gäste wirklich interessieren, nicht mehr im Alltag unter.

Google-Bewertungen werden Beiträge

Die glaubwürdigste Werbung für ein Hotel schreiben die Gäste selbst. Everypost holt die Bewertungen aus deinem Google-Unternehmensprofil in denselben Posteingang wie die Instagram-Kommentare (die Google-Anbindung ist derzeit Beta, mehr auf der Seite Google-Unternehmensprofil). Mit einem Klick auf → Beitrag daraus entsteht aus einer Fünf-Sterne-Bewertung ein Beitrag „Stimme unserer Gäste“: ein, zwei Sätze wörtlich zitiert, Vorname oder Initialen, ein kurzer Dank, in deiner Sprache oder in dreien.

Auch das Antworten geht schneller: Für jede Bewertung schlägt die KI zwei Antworten vor, höflich bei Lob, sachlich und lösungsorientiert bei Kritik. Wie du mit kritischen oder unfairen Bewertungen umgehst, steht im Ratgeber mit Antwortvorlagen.

Was bringt es? Klicks auf die Buchungsseite

Reichweite ist eine Zahl, die niemandem die Zimmer füllt. Deshalb zählt Everypost, was wirklich zählt: Klicks auf deine Links. Jeder Link in einem Beitrag (Buchungsseite, Angebot, Speisekarte) wird beim Veröffentlichen automatisch zu einem Kurzlink mit Klickzählung, cookiefrei und ohne Tracking-Pixel. Für Instagram, wo Links in der Caption nicht klickbar sind, gibt es die Link-in-Bio-Seite mit deinem Logo und Knöpfen, die ebenfalls zählen.

Im Wochenbericht steht dann nicht nur „3.200 Aufrufe“, sondern „48 Klicks auf die Buchungsseite, 31 davon vom Beitrag über das Wellness-Wochenende“. Dazu ein Fazit in drei Sätzen: was lief, warum, was nächste Woche tun. Das ist der Satz, den du beim Familienrat brauchst.

Eine Beispielwoche

So sieht eine Woche mit Everypost in einem Haus mit 25 Zimmern aus, ohne dass jemand „Social Media macht“:

  1. Montag, 8:10 Uhr. Wochenbericht per Mail: 4 Beiträge, 2.900 Aufrufe, 37 Klicks auf die Buchungsseite, Fazit: das Küchen-Reel lief am besten, nächste Woche eines vom Frühstücksbuffet. Dauer: zwei Minuten lesen.
  2. Dienstag, 15:40 Uhr. Die Köchin schickt dem Bot ein Foto vom Apfelstrudel: „Heute frisch, Rezept von der Oma.“ Vorschlag kommt, Einplanen für Mittwoch 18 Uhr. Dauer: 40 Sekunden.
  3. Mittwoch. Der Beitrag geht automatisch auf Instagram und Facebook raus, Hashtags im ersten Kommentar, auf Facebook mit Kurzlink zur Speisekarte.
  4. Donnerstag, 9:00 Uhr. Anlass-Vorschlag im Kalender: „Christkindlmärkte öffnen in drei Wochen“. Entwurf anlegen, Foto vom Vorjahr dazu, Zeitpunkt lassen. Dauer: drei Minuten.
  5. Freitag. Eine neue Google-Bewertung mit fünf Sternen. Antwortvorschlag prüfen, senden, → Beitrag daraus für Sonntag. Dauer: zwei Minuten.
  6. Samstag. Nichts. Die Konto-Ampel steht auf Grün, der Vorab-Check hat beim Entwurf vom Donnerstag gemeldet, dass das Bild 16:9 ist und Instagram es beschneiden würde; ein Klick hat die 4:5-Fassung erzeugt.

Zusammen etwa zehn Minuten in der Woche, verteilt auf Momente, die sowieso da sind. Wer eine ganze Saison vorplanen will, nutzt Serie aus Text: Die Winterkarte oder das Wochenprogramm einfügen, Everypost macht daraus acht Entwürfe mit Terminvorschlägen und Bildideen.

Was es kostet

Der Free-Plan kostet dauerhaft nichts: zwei Konten, 15 Beiträge im Monat, Kalender, Konto-Ampel, Vorab-Check, Anlasskalender und zehn KI-Texte zum Ausprobieren. Starter für 19 € im Monat bringt fünf Konten, unbegrenzt Beiträge, Posteingang, Foto-Bot, Clips aus Videos und 50 KI-Texte. Pro für 49 € passt für Häuser mit mehreren Standorten oder einem Restaurant mit eigenen Kanälen: 15 Konten, drei Benutzer, KI ohne Limit, Wochenfazit. Jährlich bezahlt sind zwei Monate gratis, die ersten 50 Kunden zahlen im ersten Jahr die Hälfte. Alle Pläne und der Vergleich stehen auf der Preisseite.

Ehrlich gesagt: Instagram, Facebook, TikTok, YouTube und das Google-Unternehmensprofil sind bei Everypost noch in der Freigabe durch die Plattformen (Early Access). Bis dahin schalten wir Konten einzeln frei, meist am nächsten Werktag. Telegram und X laufen sofort. Eine Handy-App gibt es nicht, die Oberfläche funktioniert aber gut im Browser auf dem Handy, und der Foto-Bot braucht ohnehin nur Telegram.

Häufige Fragen

Brauche ich Vorkenntnisse in Social Media?

Nein. Du schickst ein Foto mit einem Satz, Everypost macht den Rest. Wenn du mehr willst, gibt es den Editor mit Vorschau, Vorab-Check und Zeitvorschlägen. Das Hilfe-Center erklärt jeden Schritt.

Funktioniert das auch für ein kleines Haus mit zehn Zimmern?

Gerade dafür. Der Free-Plan kostet dauerhaft nichts (zwei Konten, 15 Beiträge im Monat). Starter mit 19 € im Monat reicht für Instagram, Facebook, Google-Unternehmensprofil und den Foto-Bot.

Kann die Rezeption posten, ohne das Instagram-Passwort zu kennen?

Ja. Die Konten werden einmal vom Inhaber über die offizielle Anmeldung verbunden. Danach arbeiten Mitarbeiter mit eigenem Everypost-Benutzer oder nur über den Telegram-Bot, ohne jemals ein Plattform-Passwort zu sehen.

Was ist mit WhatsApp statt Telegram?

Der Foto-Bot läuft heute über Telegram, weil die Anbindung kostenlos und stabil ist. WhatsApp Business ist in Planung; wir sagen ehrlich, dass es noch nicht da ist.

Schreibt die KI wirklich in drei Sprachen?

Ja, Deutsch, Italienisch und Englisch in einem Beitrag oder je Sprache eine Fassung. Preise, Daten und Namen übernimmt sie nur, wenn sie im Hinweis stehen. Vor dem Veröffentlichen siehst du alles und kannst ändern.

Sind unsere Gästefotos sicher?

Medien und Zugänge liegen auf Servern in der EU, Zugänge verschlüsselt. Zwei-Faktor-Anmeldung, Aktivitätsprotokoll und Datenexport sind in jedem Plan enthalten. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Was passiert, wenn Instagram den Zugang trennt?

Die Konto-Ampel wird rot, du bekommst eine Mail mit dem nächsten Schritt, und nach dem Neu-Verbinden holt Everypost die liegengebliebenen Beiträge automatisch nach.

↑ Nach oben

Das nächste Foto vom Handy wird ein Beitrag.

Kostenlos starten, zwei Konten verbinden, den Bot einrichten. Keine Kreditkarte.